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Im Dezember 1970 wurde
nach Rücksprache mit dem DJK-Kreisvorsitzenden Josef Keilhammer eine
Gründungszusammenkunft für einen neuen Sportverein einberufen, an der 35
Haselbacher teilnahmen. Eine provisorische Vorstandschaft wurde beauftragt,
die Bevölkerung der Gemeinde Haselbach zu einer Gründungsversammlung der DJK
einzuladen, zu der 126 Gemeindebürger gekommen waren – so konnte die
DJK Haselbach als 22. DJK-Verein in der Diözese Passau gegründet werden.
Die Gründung des Vereins bedeutete auch gleichzeitig die Geburtsstunde der
Sparte Tischtennis. Was als Hobby und Feierabend-Ausgleichssport begann, hat
sich schnell zum Leistungssport gewandelt. Bereits nach einem Jahr hineinschnuppern
in diese Sportart wurde eine Mannschaft beim Bayerischen Tischtennisverband
angemeldet. Ohne Trainer und ohne einen erfahrenen Spieler war man die ersten
Jahre nur der Prügelknabe der 3. Kreisliga Passau. Erst als Walter
Plöchinger, ein Mann der ersten Stunde, sich des wilden Haufens annahm und
als Spartenleiter die Organisation übernahm, war ein Aufwärtstrend nicht zu
übersehen.
Er war es auch, der die Abteilung Tischtennis für Jungen und Mädchen öffnete
und so den Grundstein für den heutigen Erfolg legte. So waren es die Mädchen
der Tischtennisabteilung, die erste Erfolge erringen konnten. Mit den
Spielerinnen Ursula Resch (heute Hager), Rosemarie Fürst (heute Neumeier),
Renate Schön (heute Fritz) und Rosemarie Wagner (heute Laube) und deren Erfolge
konnte sich die DJK Haselbach bei Insidern einen Namen in Sachen Tischtennis
machen. Bereits bei ihrer ersten Kreismeisterschaft konnte Ursula Resch die
Kreismeisterschaft erringen. Wir waren im Gespräch und somit interessant.
Dass dies einen Boom auf den Zulauf von Spielern auslöste, war nur natürlich.
Walter Plöchinger führt die Sparte 34
Jahre lang. Während dieser Zeit hat er sich besonders um die Förderung
jugendlicher Spieler verdient gemacht. Große Talente, die schon als
Jugendspieler aktiv waren, sind der DJK Haselbach weiterhin als
Mannschaftsspieler treu geblieben: Rüdiger und Jochen Schäfer, Dietmar Plöchinger, Martin Praml, Thomas Przesdzink, Stefan Haas, Maxi und Maria Perner, Tobias Hager, Manuel Käser, Dominik Plöchinger,
Stephan Fürst und Raphael
Schönberger. Einige
von ihnen konnten in Turnieren auch überregional mit besonders guten
Leistungen glänzen.
Im Juli 2004 übergibt Walter Plöchinger
die Spartenleitung an seinen Sohn Dietmar. Dieser führt sie bis Juli 2008.
Im September 2008 wird Tobias Hager neuer
Leiter der Sparte Tischtennis.
2008: Die 2. Mannschaft wird Meister und
steigt in die 1. Kreisliga auf.
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